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Schmotzer übergibt Produktbereich Hacktechnik an Amazone

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Schmotzer übergibt Produktbereich Hacktechnik an Amazone

Die Firma Maschinenfabrik Schmotzer GmbH übergibt den Produktbereich Hacktechnik mit Wirkung zum 1.1.2019 an die Amazone-Gruppe. Amazone als Hersteller von Land- und Kommunalmaschinen wird mit der Übernahme sein Produktportfolio um die Hacktechnik erweitern. Die Fertigung der Hackmaschinen verbleibt am Standort in Bad Windsheim. Alle Mitarbeiter werden von dem neuen Unternehmen Schmotzer Hacktechnik GmbH & Co. KG, 100%ige Gesellschaft der Amazone-Gruppe, übernommen. Die Fa. Schmotzer Hacktechnik wird sämtliche Vertriebs- und Kundendienst-Aktivitäten selbständig in Eigenregie durchführen. Die Geräte werden weiterhin unter der Marke Schmotzer vertrieben.

Herr Ferdinand Wahl, langjähriger geschäftsführender Gesellschafter der Maschinenfabrik Schmotzer GmbH, wird dem neuen Unternehmen verbunden bleiben und dieses aktiv unterstützen.

Hacktechnik weltweit im Aufschwung
Die Amazone-Geschäftsführer Christian Dreyer und Dr. Justus Dreyer sehen die Übernahme des Schmotzer Hacktechnikprogramms, das die führende Technik in diesem Marktsegment darstellt, als wichtigen Schritt zum Ausbau der Amazone-Kernkompetenz Pflanzenpflege. Die Hacktechnik rücke weltweit wieder in den Fokus: „Die Hacke erlebt einen Wiederaufschwung, nachdem sie gerade in den großen Ackerbauländern in den letzten drei Jahrzehnten außerhalb der Biolandwirtschaft eher ein Schattendasein geführt hat. Im Vordergrund stehen neben der mechanischen Unkrautbekämpfung die positiven Aspekte des Hackens bezüglich Bodenstruktur, Wurzelwachstum und Nährstoffmobilisierung.“, stellen die Geschäftsführer fest.

Die Firma Schmotzer baut seit 1922 Hackgeräte. Das veränderte Bewusstsein in der Landwirtschaft lässt diesen Produktbereich seit Jahren kontinuierlich wachsen. „Ich freue mich, in Amazone meinen Wunschpartner gefunden zu haben, um diesen Bereich weiter zu entwickeln“, unterstreicht Ferdinand Wahl.

Kamera- und Lenksysteme ermöglichen hohe Flächenleistungen
Ferdinand Wahl erläutert die Gründe, die einen breiten Durchbruch der Hacktechnik in den letzten Jahrzehnten verhindert haben: „Während die pflanzenbaulichen Vorteile in der Biolandwirtschaft schon intensiv genutzt werden, bremsten in der konventionellen Landwirtschaft bisher die produktionstechnischen sowie die arbeits- und kostenwirtschaftlichen Nachteile den Einsatz der Hacktechnik erheblich. Durch die erst in den letzten Jahren praxisreif gewordenen technischen Fortschritte, wie beispielsweise der Kombination der Hackmaschine mit Kamera- und Lenksystemen, werden jetzt ganz andere Flächenleistungen zu deutlich wettbewerbsfähigeren Kosten pro Hektar als früher möglich.“

Integrierter Pflanzenbau weltweit mit großem Potenzial
Christian und Dr. Justus Dreyer zeigen die Perspektiven für Amazone auf: „Konkret sehen wir für die Hacktechnik international ein großes Potenzial im integrierten Pflanzenbau, der weltweit immer mehr an Bedeutung gewinnt. Die Kombination der Hacktechnik mit der Flüssigdüngung und gezielten oder gar selektiven Pflanzenschutzanwendung im gleichen Arbeitsgang eröffnet der Praxis hier künftig weitere Möglichkeiten zur Optimierung des Ackerbaus. Auch in diesem Maschinen-Segment wollen wir die Innovationsführerschaft übernehmen.“

Zum Unternehmen:
Die Amazone-Unternehmensgruppe hat im Geschäftsjahr 2017 einen konsolidierten Gesamtumsatz von 457 Mio. € erzielt und beschäftigt rund 1.850 Mitarbeiter, darunter 130 Auszubildende. Der Exportanteil beträgt rund 80 %. Im Herbst 2016 hat Amazone durch die Übernahme der Pflugproduktion der Firma Vogel & Noot im ungarischen Mosonmagyaróvár sowohl sein Produktprogramm als auch seine Fertigungskapazitäten deutlich erweitert.